Menstruation in Richtung Menopause: Was können Sie erwarten?

Sie schwitzen, haben Gelenkschmerzen, Unterleibsschmerzen, Blutungsstörungen, verminderte Libido, Brustspannen, trockene Schleimhäute oder vielleicht Sehstörungen. Es gibt über 34 verschiedene Symptome der Wechseljahre. Manche Symptome treten bei Ihnen auf, andere gar nicht. Die Symptome können auch kommen und gehen. Sie können aber frühe Warnzeichen dafür sein, dass Sie sich auf dem Weg in die Wechseljahre befinden.
Zunächst denkt man nicht unbedingt, dass so viel auf dem Spiel steht. Es gibt hier und da ein paar Unannehmlichkeiten. Wenn Sie zum Arzt gehen, könnten Ihre vielleicht nur leichten Symptome leicht mit anderen Beschwerden verwechselt werden. Andere Symptome können sich völlig überwältigend anfühlen, als ob man sich selbst nicht wiedererkennt, so belastend und störend sind sie für den Alltag.
Doch was genau sind die Wechseljahre, und was kann man in dieser Zeit erwarten?
Die Menopause tritt in Dänemark typischerweise zwischen 45 und 52 Jahren ein. Sie beginnt, wenn die Menstruation 12 Monate lang ausgeblieben ist. Das bedeutet auch, dass Sie nicht mehr fruchtbar sind – Ihre Eierstöcke produzieren keine Eizellen mehr und stellen die Produktion von Östrogen und Progesteron allmählich ein.
Die Prämenopause (Prä- oder Perimenopause) beginnt jedoch bis zu zehn Jahre vorher.Wenn die Hormone Östrogen und Progesteron im Körper zu schwanken beginnen, versuchen die anderen Hormone Cortisol und Insulin, diese Schwankungen auszugleichen. Man geht daher davon aus, dass die Symptome auf die Veränderung des Hormonhaushalts – wie sie in den Wechseljahren auftritt – zurückzuführen sind. Bei manchen Frauen beginnen die Symptome um das 35. Lebensjahr, bei anderen früher oder später.

Und welche Veränderungen können Sie im Zusammenhang mit Ihrer Periode erleben?
Blutungsstörungen treten in der Prämenopause häufig auf. Dies äußert sich meist in einer schwächeren Menstruation. Es kann aber auch bedeuten, dass die Blutungsstärke stark schwankt – mal ist der Zyklus kürzer mit weniger Abständen zwischen den Blutungen, mal ist er länger mit mehr Abständen – und normalisiert sich dann wieder.
Es gibt aber auch einige, die längere oder stärkere Menstruationsblutungen haben.
Der gemeinsame Nenner ist: Veränderung. Etwas ist nicht mehr so wie früher, etwas, das man so gut kennt, verändert sich. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass viele menstruierende Frauen in ihren Dreißigern, die Kinder geboren haben, eine stärkere Menstruationsblutung nach der Geburt feststellen – ohne dass dies ein Anzeichen für die Prämenopause ist.
Mit Beginn der Wechseljahre können auch menstruationsähnliche Schmierblutungen auftreten, was etwas verwirrend sein kann. Ist es nun da oder nicht?
Schmierblutungen können sogar noch einige Jahre nach den Wechseljahren auftreten. Wenn Sie jedoch wieder regelmäßige Blutungen haben, ist es ratsam, Ihren Arzt zu kontaktieren, um sicherzustellen, dass keine andere Ursache vorliegt.
Die Menopause ist immer noch ein weitgehend unerforschtes Thema und die Symptome sind sehr individuell, aber glücklicherweise bessert sich die Situation.
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Quellen: Søs Wollesen „„Befreit uns von weiteren Hitzewallungen“, sundhed.dk, menokind.dk



































