Achten Sie gut auf Ihren Gebärmutterhals: Haben Sie Ihren Gebärmutterhalsabstrich schon wahrgenommen?

Autorin: Emma Libner
Wenn Ihre CPR-Nummer auf eine gerade Zahl endet, kennen Sie sie vielleicht schon: die Einladung zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge, die regelmäßig im E-Mail-Postfach aller Frauen zwischen 23 und 64 Jahren landet. Doch was genau sind Gebärmutterhalskrebsvorsorgeuntersuchungen? Und wie sollten Sie reagieren, wenn bei Ihnen erstmals Veränderungen der Gebärmutterhalszellen diagnostiziert wurden?
In diesem Artikel schauen wir uns an, was es bedeutet, mit Zellveränderungen diagnostiziert zu werden und was Sie tun können, um Ihren Gebärmutterhals bestmöglich zu pflegen (Spoiler: Zellveränderungen sind nicht so beängstigend und mysteriös, wie sie klingen!).
Begrüße deinen Gebärmutterhals
Bei der Untersuchung auf Zellveränderungen betrachtet Ihr Arzt den Bereich Ihres Gebärmutterhalses. Der Gebärmutterhals ist der schmale Teil Ihrer Gebärmutter, an dessen Unterseite sich der Gebärmutterhals befindet. Von unten betrachtet sieht er aus wie ein kleiner Donut mit einem Loch in der Mitte. Hier tritt Ihre Menstruationsblutung aus, und hier können Spermien hindurchtreten und in die Gebärmutter gelangen, wenn Sie während Ihres Eisprungs ungeschützten Geschlechtsverkehr haben.
Der Bereich, in dem der Gebärmutterhals auf den Gebärmutterhals trifft, wird auch Übergangsschleimhaut genannt. Hier besteht eine besondere Anfälligkeit für Zellveränderungen. Verändern die Zellen der Schleimhaut ihr Aussehen – unabhängig von der Ursache –, spricht man von Zellveränderungen. Unter dem Mikroskop erscheinen diese Zellen im Vergleich zu den übrigen Zellen der Schleimhaut abnormal. Die Veränderungen werden nach ihrem Schweregrad von leicht bis schwer eingeteilt.
Viele Zellveränderungen werden oft durch eine harmlose Entzündung der Schleimhaut verursacht, die von selbst wieder abklingt. Sie können aber auch durch Krebsvorstufen bedingt sein, die durch HPV, ein sexuell übertragbares Virus, hervorgerufen werden. Deshalb gibt es in Dänemark seit 2006 ein landesweites Screening-Programm, das Zellveränderungen frühzeitig erkennt und behandelt, bevor sie sich zu Krebs entwickeln können.
Zelluläre Veränderungen sind an sich nicht gefährlich.
Das Screening-Angebot ist im Grunde nichts anderes als ein Besuch beim Arzt für eine gynäkologische Untersuchung. Dabei liegen Sie auf der Liege, während der Arzt mit einem kleinen Bürstchen die Schleimhaut am Gebärmutterhals abstreift – oder abkratzt –, um Zellen zu entnehmen, die mikroskopisch untersucht werden. Der eigentliche Abstrich – auch Pap-Test genannt – ist schnell vorbei, und die meisten Frauen bemerken kaum etwas davon. Vielleicht eine kleine Erhebung. Es kann jedoch zu leichten Schmierblutungen kommen, daher empfiehlt es sich, eine Slipeinlage in der Tasche zu haben. um Ihre Flows zu nutzen Ab dem Morgen kann es ganz angenehm sein.
Wenn Ihr Arzt nach dem Abstrich von „Zellveränderungen“ spricht, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Tatsächlich wird in Dänemark jedes Jahr bei etwa 15.000 Frauen eine Zellveränderung diagnostiziert. Nur knapp die Hälfte davon – etwa 6.000 – wird schließlich wegen einer möglichen Gebärmutterhalskrebsvorstufe behandelt. Studien zeigen jedoch, dass sich nur etwa ein Prozent aller leichten Zellveränderungen zu Krebs entwickeln, während dies bei schweren Zellveränderungen zwischen 5 und 15 Prozent der Fälle liegt.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen verringern das Krebsrisiko.
Wenn mehr Menschen zu Vorsorgeuntersuchungen oder Behandlungen überwiesen werden, liegt das daran, dass sich nicht vorhersagen lässt, welche Zellveränderungen sich entwickeln und zu Krebs führen werden. Sowohl eine HPV-Infektion als auch Zellveränderungen können von selbst abklingen, aber sobald sie sich zu Krebs entwickelt haben, verschwindet die Krankheit nicht mehr von allein. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie zur Zellabstrichuntersuchung kommen, sobald Sie die Einladung per E-Mail erhalten. Die Untersuchung ist wirklich unkompliziert und dauert nur wenige Sekunden, während Sie auf der Liege liegen. Studien zeigen, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen auf Zellveränderungen das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, um bis zu 90 Prozent senken.
Es mag etwas lästig erscheinen, über Jahre hinweg regelmäßig zum Arzt zu gehen. Aber stellen Sie sich andererseits vor, wir hätten eine Krebsart, die wir mithilfe eines einfachen Abstrichs weitgehend verhindern könnten!
Pass also gut auf dich und deinen Gebärmutterhals auf <3
PS: Auch wenn Sie bereits gegen HPV geimpft sind, sollten Sie sich regelmäßig auf Zellveränderungen untersuchen lassen. Die HPV-Impfung bietet zwar einen hohen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, schützt aber nicht vor allen HPV-Typen, die Zellveränderungen und Gebärmutterhalskrebs verursachen können.



































